Mainfranken Graveller (MfG)

Der Mainfranken Graveller führt durch vier Mittelgebirge und dabei über die höchsten Erhebungen vom Spessart (Geiersberg/Breitsol, 586 m) und den Haßbergen (Nassacher Höhe, 512 m), die dritthöchste Erhebung der Rhön (Kreuzberg, 928 m) und am höchsten Berg des Steigerwalds (Scheinberg, 498 m) vorbei. Dazu kommen die vier am äußersten Rand Mainfrankens liegenden Orte Habichsthal (Westen), Fladungen (Norden), Untermerzbach (Osten) und Tauberrettersheim (Süden).

Nach dem Start in Würzburg wird entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn mehr oder weniger der äußeren Grenze Mainfrankens gefolgt. Sieben Landkreise werden durchfahren – Würzburg, Main-Spessart, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Haßberge, Schweinfurt und Kitzingen –, bevor es zurück zum Ausgangspunkt geht (Reihenfolge Variante im Uhrzeigersinn). Der Track ist in vier Abschnitte unterteilt, die jeweils neben der regulären auch eine kürzere Version bieten – so kann der Rundkurs an die individuellen Bedürfnisse angepasst und auch von weniger sportlichen Fahrer:innen gut bewältigt werden.

→ zur Website: www.mainfrankengraveller.de


↔ 470–660 Km | ↑ 5.800–9.200 Hm


Start immer Christi Himmelfahrt


Teiln. limitiert


(Nord-)Bayern


Greffelründsche

303 Kilometer greffeln durch Frankfurts Wälder, Parks, Wohngebiete & Singletrails – das Frankfurter Greffelründsche ist bereits ein moderner Klassiker.

303 Kilometer irrsinniger Singletracks, Greffel, Fußwege, Brücken, Alleen und Abschnitte, die jeder Kategorisierung trotzen, zusammengesetzt zu einem Etwas, das sich wie ein Fiebertraum anfühlt. In einem Moment fährst du einen Singletrack, der sich durch ein Waldstück windet, dann spuckt es dich auf eine sandige Baustelle aus, zurück auf Schotter, bevor du dich durch ein Labyrinth aus Kleingärten, Zäunen und Parks navigierst und wieder auf zugewachsenen Trampelpfaden landest.

Du fährst weit und verlässt dennoch kaum die Stadt. Es gibt wenig Asphalt, dafür unzählige Richtungswechsel und es wird garantiert nicht langweilig. Die Definition von RIDE EVERYWHERE. Obwohl es nicht um die Zielankunft, sondern die Strecke an sich geht, fühlt es sich schon verdammt besonders an, nach 20 Stunden im Sattel ins Herz der Stadt Frankfurt zurückzukehren. Als ob du dann etwas über die Stadt weißt, wie sonst kein anderer.

→ zur Website: frankfurter-dreiathlon.de/greffelruendsche/


303 Km


ca. 1.800 Hm


Frankfurt am Main
Hessen


ALBTraum Bikepacking

Der ALBTraum ist ein Bikepacking-Traum, bei dem du die einzigartige Landschaft und Natur der Schwäbischen Alb auf deine individuelle Weise erleben und kennen lernen darfst: Einsame Dörfer, Kirchen und Kapellen begleiten deinen gesamten ALBTraum ebenso wie interessante Felsformationen, Höhlen, ehemalige Vulkane, Zeugenberge, zahlreiche Burgen und Klöster, die typische Wacholderheide und einige Naturschutzgebiete.

Etwa im ersten Drittel lernst du den Albtrauf kennen. Viele Burgen, Felsformationen und phänomenale Aussichten entschädigen dich für die typischen, steilen Anstiege und manchen Höhenmeter. Du wirst mit dem Lemberg (1016m) den höchsten Punkt der Schwäbischen Alb erreichen und mit dem Plettenberg (1002m) einen weiteren der 1000er-Berge erklimmen. Danach wird es im Donautal und anderen Tälern etwas flacher, prächtige Klöster und idyllische Flusstäler ziehen an dir vorbei. Auf dem letzten Drittel der Strecke begegnest du immer wieder Zeugnissen militärischer Nutzung bzw. militärischen Anlagen. Am Blautopf vorbei geht es langsam wieder in Richtung Zielpunkt. Bevor du dort ankommst, geht der ALBTraum für dich auf Nummer sicher, dass du mehr Eindrücke mit nach Hause nimmst, als du verarbeiten kannst.

→ zur Website: www.albtraum-bikepacking.de


↔ 500 Km | ↑ 10.000 Hm


Pfingsten


Teiln. limitiert


Schwäbische Alb
Baden-Württemberg


Grenzsteintrophy (GST)

Die Grenzsteintrophy (GST) führt als Selbstversorgerfahrt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Die Route der GST folgt dem Kolonnenweg der NVA, der wenige hundert Meter parallel zur ehemaligen Deutsch-Deutschen-Grenze auf DDR-Seite angelegt wurde. Im Norden endet sie an der Ostsee (Priwall / Travemünde); im Süd-Osten endet sie am ehemaligen Dreiländereck bei Mittelhammer im Vogtland.
Der Untergrund teilt sich etwa: 40% historischer Kolonnenweg (Lochplatten), 30% Asphalt und 30% Wald-/Forstweg. Der Kolonnenweg folgt der Grenze exakt und nimmt keine »topografische Rücksicht«. Daraus ergeben sich viele kurze und steile Anstiege mit über 30 Prozent Steigung und Gefälle. Das fordert Material, Muskel und Moral immens.

Von Süden aus stehen auf den ersten 750 Kilometer etwa 15.000 Höhenmeter an. Mit Ausnahme des Brockens und der Rampe nach Probstzella ist kein Anstieg länger als 300 Hm, dafür sind es reichlich! Ab Helmstedt verläuft die Strecke weitgehend flach. Die Beschaffenheit der Wege variiert jedes Jahr stark. Bewuchs, Flutung oder auch Plattenverschiebungen fordern hohe Konzentration, senken das Tempo und machen das Fahren in der Dunkelheit sehr riskant.

→ zur Website: grenzsteintrophy.de


↔ 1.275 Km | ↑ ca. 20.000 Hm


Start immer 17. Juni


Teiln. limitiert


Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen